Für die FDP stand immer die Friedrich-Ebert-Straße als
Nordgrenze für die Innenstadtentwicklung fest. Nachdem Bert Meyer nun
das Kreissparkassenareal erwarb, haben sich jedoch die Voraussetzungen
grundlegend geändert. Nach dem Erwerb kann die Friedrich-Ebert-Straße
nicht mehr zwingend die Nordgrenze bei der Innenstadtsanierung bleiben.
Dem Rechnung tragend haben wir die untenstehende Grafik erstellt, auf
der unsere Vorstellungen sehr grob skizziert sind.
FDP Grobkonzept
Voraussetzung für unser Konzept ist, dass die den Durchgangsverkehr entlastende Westumgehung fertig gestellt wurde.
Die Friedrich-Ebert-Straße wird zweispurig um deren Barrierewirkung
Richtung Marktplatz zu reduzieren. Es ist verkehrsplanerisch nicht
nachzuvollziehen, warum sie ausgerechnet im Kern der Innenstadt
vierspurig sein muss, wenn für den weiteren Verkehrsfluss (Damm,
Mühlen-, Saarland-, Elmshorner Straße) zwei Spuren ausreichen.
Die heute äußerst schwierigen Abbiegemöglichkeiten an der Kreuzung
Friedrich-Ebert-Straße / Bismarck-Straße werden durch einen Kreisverkehr
entschärft.
Der Fußgängerübergang wird dem Verkehrsfluss angepasst und auf die
Höhe der Bushaltestellen zwischen Elmshorner Straße und Bismarck-Straße
(analog zur Post-Überquerung) verlegt. Im weiteren Verlauf mit
Fußgänger- und Radfahrer-Brücken über die Pinnau zur Brauerei und zum
Platz. So wird der Marktplatz deutlich leichter erreichbar und an die
existierende Pinneberger Innenstadt angebunden.
Feinkost Meyer realisiert sein Projekt auf dem Eckgrundstück und
wird damit zu einem die Innenstadt belebenden Kundenmagneten. Bei einer
Realisierung der Umgehungsstraße verbliebe kein Grundstück in der Größe,
die er hierfür benötigt.
Der jetzige „Marktplatz“ wird als zentraler Veranstaltungsort
(Märkte, Zirkus, Versammlungen u.ä.) saniert und so umgestaltet, dass
die Pinnau tatsächlich „erlebbar“ wird und nicht unter einer Brücke
verschwindet.
Unser Vorschlag ist sicher im Detail noch nicht zu Ende gedacht, soll
aber als sinnvolle Diskussionsgrundlage verstanden werden.
Wir sind sicher, dass so die Innenstadt belebt und nicht durch die
Schaffung einer konkurrierenden „Neuen Mitte“ entlebt wird. Wir freuen
uns über jeden konstruktiven Diskussionsbeitrag.
Die Platzierung des Kreisverkehres in diesem Vorschlag ist mir nicht ganz klar.
Entweder man verlegt die Bismarckstraße im ördlichen und im südlichen Bereich, oder die Scheune ist im Weg: