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Mittwoch, 8. Juni 2011, 06:26

Fahrradchaos am Pinneberger Bahnhof

Zitat

Wohin mit dem Fahrrad?

8. Juni 2011 | 00:20 Uhr | von Mirjam Rüscher-Reher | Pinneberger Tageblatt


PINNEBERG. Müll und Scherben liegen herum, es stinkt nach Urin und: Es ist total überfüllt. Am Pinneberger Bahnhof stapeln sich die Fahrräder regelrecht. Der Ein- und Ausgang Quellental ist besonders betroffen. Unzählige Drahtesel sind dort abgestellt, die Kapazitäten der Fahrradständer reicht nicht annähernd aus. Die Räder werden an den Zäunen, um Bäume herum angeschlossen. Einige liegen in der Böschung.

Es wird gequetscht, mit Folgen: "Die Fahrräder werden in den Ständer reingeschoben, obwohl kein Platz ist. Täglich entstehen deswegen Schäden", berichtet Wolfgang Rüffler, der einen Ein-Euro-Job bei dem Bildungsträger Inab hat, der auch die Radstation am Bahnhof betreibt. Rüffler kennt das Problem: "Morgens um halb acht sehe ich die ersten, die frustriert sind, weil sie ihr Fahrrad nirgendwo mehr unterstellen können."

A uch die Radstation bietet keine Lösung. "Die ist voll belegt", sagt Lutz Salefsky. Er ist Projektleiter bei Aladin, einem Projekt der Inab - im Auftrag des Jobcenters Pinneberg bietet der Bildungsträger Jobs für Arbeitslose an. Es gäbe bereits eine Warteliste, für Interessenten, die ihr Fahrrad dort unterstellen wollen. 60 bis 70 Räder stehen dort täglich, der Platz ist eng bemessen. Und ob es die Station in Zukunft auch noch geben wird, ist unklar. Die Finanzierung sei momentan nicht gesichert, so Salefsky.

Ohnehin sind die Unterstellplätze ein Tropfen auf den heißen Stein. "Die Radstation hat nicht dazu geführt, dass die Situation besser wird", sagt der stellvertretende Leiter des Pinneberger Polizeireviers, Matthias Wieske. Es gäbe pro Jahr etwa 400 Fahrraddiebstähle in der Stadt, 70 Prozent davon am Bahnhof. "Es gibt noch eine Dunkelziffer, die gar nicht mehr angezeigt wird", so Wieske. Die Häufigkeit der Diebstähle sei in den vergangenen Jahren konstant, und das nicht nur in Pinneberg. "Wenn ich mir etwas wünschen dürfte, dann wäre das eine Fahrrad-Garage mit Überwachung", sagt Wieske. Den meisten Pendlern wäre so eine Einrichtung mit Sicherheit auch eine Gebühr für das Unterstellen wert. Dann wüsste man zumindest, dass das Rad am nächsten Tag oder am Abend noch da ist, so der Polizeibeamte.


Gruß
Detlev

Rita

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Mittwoch, 8. Juni 2011, 07:14

Also, mir sind im Zeitraum von ca. 20 Jahren schon drei Fahrräder am Pinneberger
Bahnhof (Quellentaler Seite) geklaut worden.
Ich bin „geheilt“. Ich werde bestimmt kein Fahrrad mehr am Bahnhof abstellen! ;(
Liebe Grüße
-Rita-

Alles wird gut………. :)

Peter Rose

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3

Mittwoch, 8. Juni 2011, 08:23

Auf der Innenstadtseite gab es vor vielen vielen Jahren eine große Fahrrad- Aufbewahrungshalle.
Wäre es nicht für einen Fahrrad- Händler intetressant auf der Quellentalseite ( Ilo-Gebäude ) ein Handel mit Rep.. und Aufbewahrung zu betreiben ?

Rita

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4

Mittwoch, 8. Juni 2011, 08:46

Wäre es nicht für einen Fahrrad- Händler intetressant auf der Quellentalseite ( Ilo-Gebäude ) ein Handel mit Rep.. und Aufbewahrung zu betreiben ?


Super Idee.... :thumbup:
Liebe Grüße
-Rita-

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pkasch

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Mittwoch, 8. Juni 2011, 11:07

Das Grundstück steht zur Verfügung:



Wie ihr die Finanzierung hinkriegen wollt, ist mir allerdings ein Rätsel ?(

Sabu

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Mittwoch, 8. Juni 2011, 11:23

Wäre es nicht für einen Fahrrad- Händler intetressant auf der Quellentalseite ( Ilo-Gebäude ) ein Handel mit Rep.. und Aufbewahrung zu betreiben ?


Super Idee.... :thumbup:
Hatt nicht diw AWO schon ein solches Projekt am Laufen? Ich bin der Meinung in der ehemaligen Abfertigung wird soetwas angeboten.......

Rita

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7

Donnerstag, 29. Dezember 2011, 18:56

Für viele Pendler war die Fahrradaufbewahrungsstation im Bahnhofsgebäude eine
günstige und auch gute Sache. Nun wurde die Station geschlossen.
Ein-Euro-Jobber bewachten die Drahtesel, aber das Jobcenter will das nicht mehr.

Das wird zukünftig bestimmt ein ganz schönes Fahrradchaos am Pinneberger Bahnhof
geben und die Fahrraddiebe haben dann in Zukunft auch „freie Auswahl“. ;(

Hier ein Bericht aus dem Pinneberger Tageblatt:
http://www.pinneberger-tageblatt.de/nach…fc1939d27c6e88a
Liebe Grüße
-Rita-

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Susi

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8

Sonntag, 1. Januar 2012, 10:59

Ja, ich bin diesen Sommer auch Nutzer der Radstation gewesen. Wir haben ganz viele Unterschriften gesammelt, damit die Station nicht geschlossen wird, vergebens. So ein Mist. Der Service war wirklich einzigartig. Als ich von der Arbeit kam und am Fenster der Station vorbeiging, brachte man mir mein Fahrrad schon an der Tür zur Station entgegen. Die haben nach einer kurzen Zeit schon gewußt, wer welches Fahrrad fährt. Ein super Service. Ich habe die Freundlichkeit der Leute sehr genossen und habe sie einige Male mit Haribo und Negerküssen belohnt. Die haben sich auch sehr gefreut.
Es wäre total schön, wenn sich doch noch eine Möglichkeit bietet, so eine Station zu eröffnen. Die EUR 6,50 im Monat waren es in jedem Fall wert, sein Fahrrad täglich bewacht zu wissen. Ich denke, ich würde sogar etwas mehr zahlen, wenn ich weiß, dass ich mein Fahrrad abends wieder komplett abholen kann.
Ich drücke Herrn Bührich die Daumen, dass er etwas zustande bringt.
Es wird sich lohnen, denn viele Leute warten darauf.

9

Montag, 2. Januar 2012, 11:20

Fahrradständer bei Bahnhofsumgestaltung ?

Es gibt doch Planungen der Stadt, für einige Milliönchen den Bahnhofsvorplatz umzugestalten.

Sind dabei denn keine Verbesserungen für die Radfahrer - gerade im Quellental- mit dabei ?

pkasch

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10

Montag, 2. Januar 2012, 11:42

Zitat von »"Susi"«

EUR 6,50 im Monat

Ich frage mich, wie eine solche Kalkulation zustande kommt:

70 Räder à 6,50 € = 455,- €/Monat

Da dürfte noch nicht einmal die Miete bei rauskommen, geschweige denn irgendwelche Lohn-, Strom- und sonstige Kosten.