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Wohin mit dem Fahrrad?
8. Juni 2011 | 00:20 Uhr | von Mirjam Rüscher-Reher | Pinneberger Tageblatt
PINNEBERG. Müll und Scherben liegen herum, es stinkt nach Urin und: Es ist total überfüllt. Am Pinneberger Bahnhof stapeln sich die Fahrräder regelrecht. Der Ein- und Ausgang Quellental ist besonders betroffen. Unzählige Drahtesel sind dort abgestellt, die Kapazitäten der Fahrradständer reicht nicht annähernd aus. Die Räder werden an den Zäunen, um Bäume herum angeschlossen. Einige liegen in der Böschung.
Es wird gequetscht, mit Folgen: "Die Fahrräder werden in den Ständer reingeschoben, obwohl kein Platz ist. Täglich entstehen deswegen Schäden", berichtet Wolfgang Rüffler, der einen Ein-Euro-Job bei dem Bildungsträger Inab hat, der auch die Radstation am Bahnhof betreibt. Rüffler kennt das Problem: "Morgens um halb acht sehe ich die ersten, die frustriert sind, weil sie ihr Fahrrad nirgendwo mehr unterstellen können."
A uch die Radstation bietet keine Lösung. "Die ist voll belegt", sagt Lutz Salefsky. Er ist Projektleiter bei Aladin, einem Projekt der Inab - im Auftrag des Jobcenters Pinneberg bietet der Bildungsträger Jobs für Arbeitslose an. Es gäbe bereits eine Warteliste, für Interessenten, die ihr Fahrrad dort unterstellen wollen. 60 bis 70 Räder stehen dort täglich, der Platz ist eng bemessen. Und ob es die Station in Zukunft auch noch geben wird, ist unklar. Die Finanzierung sei momentan nicht gesichert, so Salefsky.
Ohnehin sind die Unterstellplätze ein Tropfen auf den heißen Stein. "Die Radstation hat nicht dazu geführt, dass die Situation besser wird", sagt der stellvertretende Leiter des Pinneberger Polizeireviers, Matthias Wieske. Es gäbe pro Jahr etwa 400 Fahrraddiebstähle in der Stadt, 70 Prozent davon am Bahnhof. "Es gibt noch eine Dunkelziffer, die gar nicht mehr angezeigt wird", so Wieske. Die Häufigkeit der Diebstähle sei in den vergangenen Jahren konstant, und das nicht nur in Pinneberg. "Wenn ich mir etwas wünschen dürfte, dann wäre das eine Fahrrad-Garage mit Überwachung", sagt Wieske. Den meisten Pendlern wäre so eine Einrichtung mit Sicherheit auch eine Gebühr für das Unterstellen wert. Dann wüsste man zumindest, dass das Rad am nächsten Tag oder am Abend noch da ist, so der Polizeibeamte.
Wäre es nicht für einen Fahrrad- Händler intetressant auf der Quellentalseite ( Ilo-Gebäude ) ein Handel mit Rep.. und Aufbewahrung zu betreiben ?

Hatt nicht diw AWO schon ein solches Projekt am Laufen? Ich bin der Meinung in der ehemaligen Abfertigung wird soetwas angeboten.......Wäre es nicht für einen Fahrrad- Händler intetressant auf der Quellentalseite ( Ilo-Gebäude ) ein Handel mit Rep.. und Aufbewahrung zu betreiben ?
Super Idee....![]()
Zitat von »"Susi"«
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