Insgesamt 57 Stimmen
77%
ich bin dagegen (44)
16%
ich bin dafür (9)
7%
es ist mir egal (4)
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Pinnebergs Hallenbad - eine männerfreie Zone. So planen es Bürgermeisterin Kristin Alheit (SPD) und die Stadtwerke Pinneberg. Sie bieten ab dem kommenden Sonntag so genanntes Frauenbaden an. Zweieinhalb Stunden lang sollen Schwimmerinnen Gelegenheit bekommen, unter sich zu sein
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In seinem Schreiben zieht Andreas Urbach kräftig vom Leder. Er befürchtet die "Diskriminierung von Männern". Und weiter: "Immerhin fast 50 Prozent der Bevölkerung werden aufgrund ihres Geschlechtes ausgeschlossen."
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Schwimmkollege Hermann Rogge sieht’s ganz ähnlich. "Das Allerletzte, ich habe überhaupt kein Verständnis."
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"Ich halte das für ein Unding", schimpft CDU-Fraktionschef Michael Lorenz. Er hätte sich gewünscht, dass die Politik im Vorfeld informiert worden wäre. Sonntag sei schließlich der Tag, an dem vor allem Familien das Hallenbad nutzten.
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Werner Mende (FDP) sieht’s ähnlich. "Ich weiß nicht, welcher Teufel Frau Alheit da geritten hat, für mich ist das feministischer Aktionismus."
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Angela Traboldt (SPD) findet es "merkwürdig, dass keiner im Vorfeld informiert wurde". Es sei überlegenswert, das Frauenbaden in die Abendstunden zu verlegen. "Sonntagvormittag ist Familienzeit."
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Joachim Dreher (GAL) kann den ganzen Wirbel nicht verstehen. "Die Stadtwerke bieten Frauen, die unter sich schwimmen wollen, eine Alternative. Wir haben damit überhaupt kein Problem."
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Dies sorgt für Aufregung in der Stadt. Vor allem, weil es zunächst hieß, dass die Badestunde ausschließlich für muslimische Frauen reserviert sein sollte. Die Bedingungen dafür wären zugezogene Schwimmbad-Vorhänge und Bademeisterinnen, damit die muslimischen Frauen von keinem fremden Mann gesehen werden können
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Stadtwerkechef Henning Fuchs sagt mittlerweile, dass er die Idee von den muslimischen Schwimmstunden schnell verworfen habe. Es sei technisch und finanziell nicht möglich gewesen, die Bedingungen dafür herzustellen: "Für uns steht die Wirtschaftlichkeit im Vordergrund. Kommen keine Leute mehr, brechen wir das Projekt ab."
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Auch Musliminnen werden kaum das fast rundum verglaste Schwimmbad besuchen, da die Stadtwerke keine Vorhänge anschaffen wollen - Grundvoraussetzung für viele gläubige Frauen, um in ein öffentliches Bad zu gehen.
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Elke Fasshauer jedenfalls lässt sich diesen Badeerlass nicht gefallen, sie startete eine Unterschriftenaktion. Einige der sonntäglichen Badegäste drohen jetzt sogar, ihre Dauerkarten für das Pinneberger Schwimmbad zu kündigen und nicht mehr zu kommen.
Da ist man schließlich ganz nackt und die letzte Hülle des Schamgefühls gefallen
Andere Länder - andere Sitten
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Auch Bürgermeisterin Kristin Alheit (SPD), die den Stein mit ins Rollen brachte, äußerte sich gestern. Immer wieder sei der Vorschlag eines Frauenbadetags an sie herangetragen worden - zuletzt sei sogar eine Unterschriftenliste eingereicht worden.
Die Idee habe sie an Fuchs weiter gegeben - ohne politische Motive. "Religiöse Hintergründe gibt’s nicht", so Alheit. Es spreche doch nichts dagegen, auf eine vorhandene Nachfrage zu reagieren, sagt sie.
Ich wüßte auch gar nicht, was daran gut sein soll. Ob rechts oder links neben mir ein Männerkopf oder ein Frauenkopf aus dem Wasser ragt ist doch nun wirklich egal.
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Die Regelung für das Pinneberger Schwimmbad, am Sonntagvormittag ausschließlich eine Frauenbadezeit einzuführen, stößt weiter auf Kritik.
130 Pinneberger Bürger lehnen Frauenbadezeit am Sonntag ab.
Die Pinnebergerin Elke Fasshauer, die seit 30 Jahren ins Bad geht und eine Unterschriftenliste gegen die Regelung gestartet hat, will am Sonntag mit einem Badeboykott protestieren. In der Zeit, in der sie sonst ihre Runde geschwommen hat, will sie nun vor dem Bad weitere Solidaritätsbekundungen sammeln. "Trotz aller Erklärungen der Stadt ist diese Regelung ausgerechnet am Familiensonntag nicht nachvollziehbar", sagte sie dem Abendblatt. Gegen die Regelung um diese Uhrzeit und an dem Tag hätten sich schon 130 Menschen ausgesprochen. "Ich bin mit der Reaktion sehr zufrieden, zumal derzeit Ferien sind und viele Stammgäste und Familien des Bades nicht da sind", sagte sie. Gegen eine Frauenbadezeit an sich, betonte Fasshauer, sei nichts einzuwenden - aber nicht zu dieser Zeit. Auch in anderen Städten wie Uetersen und Elmshorn sei man auf Randzeiten in der Woche ausgewichen. Die Protest-Liste will Fasshauer der Bürgermeisterin Kristin Alheit und Stadtwerke-Chef Henning Fuchs übergeben. Verwaltung und Bäderbetrieb wollen ein halbes Jahr lang testen, ob das neue Angebot angenommen wird.
Die erste Frauen-Schwimmzeit ist für diesem Sonntag von 8.30 bis 11 Uhr geplant.
(ala/mra)
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Männer mussten gestern erstmals draußen bleiben. Statt der bislang üblichen 140 Besucher nutzten am Vormittag 115 Frauen die Gelegenheit, im Hallenbad unter sich zu sein. Das umstrittene Frauenschwimmen hat Gegner - aber auch Befürworter. "Wir finden das super, müssen nicht extra nach Elmshorn fahren", sagte die Muslima Friha Butt (1aus Pinneberg. Und auch Christine Bergmann aus Appen meinte: "Es waren viele Frauen da, die sonst ungern schwimmen gehen."
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Vor dem Eingang versammelten sich derweil 15 Bürger, die gegen die Badestunde für Frauen protestierten. Timo Lagansky gehörte zu den Leidtragenden. Er musste eine Stunde lang darauf warten, zu seiner Frau und seiner Tochter ins Hallenbad zu kommen. "Das ist Schwachsinn", sagte er. "Sonntag ist doch ein Familientag", ärgerte sich auch Jörg Kaphengst. Was auffiel: Die männlichen Gegner des Frauenbadens waren in der Unterzahl. "Uns ärgert, dass das klammheimlich durchgedrückt wurde, wir konnten gar nicht mitreden", sagt Elke Fasshauer. Sie sammelt seit einer Woche gemeinsam mit Freundin Sigrid Rogge Protestunterschriften. Bisher sind es 200.
78%
Nein. Unsere Gesellschaft kann nicht einerseits Gleichberechtigung und Frauenquoten fordern und andererseits Männer ausschließen. (7)
11%
Ja, da muss man sich als Frau weniger schämen, wenn man Hemmungen hat, sich vor Männern mit wenig Kleidung zu zeigen. (1)
11%
Nein, Frauen aus anderen Kulturkreisen sollen sich integrieren und zu den allgemeinen Öffnungszeiten Schwimmen gehen (1)
0%
Ja, gerade Frauen aus anderen Kulturkreisen haben so die Chance, auch Schwimmen zu gehen.
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Hier in Pinneberg wird Deutschen eine deutsches Schwimmbad gesperrt damit Moslemfrauen darin baden können? Mir schwillt der Kamm, aber ehrlich. Wenn sie nicht in deutsche Schwimmbäder wollen können sie doch irgendwo in einer Au oder einem abgelegenen Teich im Wald baden, oder ganz einfach in die Türkei zurück fliegen.
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Ein vom Steuerzahkler subventioniertes Bad schließt die Männer aus. Dabei soll niemand laut dem Antidiskriminierungsgesetzt aufgrund seines Geschlechtes diskriminiert werden. Hier wird das getan und das nur wegen des mangelnden Integrationswillens der Muslime.
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Mit dem Badetag wird signalisiert, dass sich niemand anpassen muss, weil unsere Politiker lieber einknicken und nachgeben. Deutschland schafft sich tatsächlich ab. Wer hier nicht leben will, weil Männer mit in einem Schwimmbad sind sollte wie Frank schreibt gehen oder woanders baden oder gar nicht baden. Das kann nu wirklich nicht unser Problem sei
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deutschlandweit werden Männer aus Bädern verbannt, wenn muslimsiche Frauen "Ausgang" bekommen (damit deren steinzeitlich aufgewachsenen Ehemänner und Brüder nicht vor Eifersucht durchdrehen). Ich Schulen wird wieder geschlechtergetrenneter Sportunterricht gegeben
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Mit dieser Art von Politik verfestigt man Strukturen der Prallelgesellschaften, unterstützt die Unterdrückung der Frauen und sorgt dafür, dass diese Niedrigstellung der Frau auch über Generationen hinweg weitergegeben werden kann
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Die Kluft zwischen Deutschen und Muslimen wird größer. Der Hass und die Anfeindungen steigen linear mit an. Wenn die Politik nicht bald konsequent sagt, dass sie sich gefälligst anpassen sollen, oder sie ausgewiesen werden, wird das Volk wohl bald die Initiative ergreifen!
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Wenn mir von meiner Frau verboten wird mit anderen Leuten zu baden, bekomm ich dann auch meinen eigenen Schwimmbadtag? Wenn nicht begründe ich es religiös. Gleiches Recht für alle! Mein Toleranzband ist durch die Ausstrapazierung soeben gerissen.
Und was denkt ihr?
Zitat von »"Egon"«
Oder tritt die Stadt selber als Betreiber auf?
