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nach den Umzug des Kreistages nach Elmshorn, sind die Planungen für das ehemalige Kreishaus noch offen...
Ende September zieht die Kreisverwaltung in das ehemalige Talkline-Gebäude in Elmshorn. Ab dann sind die Bürogebäude entlang Linden- und Moltkestraße sowie die Bereiche Am Drosteipark frei verfügbar. Bereits Ende April hat der Kreis eine öffentliche Ausschreibung (siehe Anlage) für die Fläche gestartet. Interessenten gab es zunächst viele, aber bis zum Fristende am 1. Juni gingen nur drei konkrete Angebote beim Kreis ein.
In einen Interview anfange des Jahres sagte Stefan Krappa dazu, der sich am Standort "alle Arten von Dienstleistung" vorstellen kann. "Vielleicht eignet sich das Areal sogar für ein Hotel."
Doch leider sind uns die Angebote nicht bekannt. Nach Informationen der Pinneberger Zeitung bieten die Interessenten Kaufpreise zwischen 1,9 und knapp vier Millionen Euro. Ziel sei es, das Gelände für Wohnbebauung zu nutzen. Bei den dreiInteressenten soll es sich um große Wohnungsbauunternehmen aus dem Norden handeln, mindestens einer der Bewerber soll aus dem Kreis Pinneberg stammen.
Es ist möglich das die Interessenten miit einer neuen Auflage konfrontiert werden: dem Erhalt des im Jahre 1868 errichteten alten Krankenhauses. Der Backsteinbau wurde in den 30er-Jahren zum Sitz der Kreisverwaltung umgebaut. Jetzt soll er als besonderes Kulturdenkmal eingetragen werden. Bisher gilt er nur als einfaches Denkmal und könnte abgerissen werden. Die Anhörung, um dem Gebäude einen dauerhaften Schutzstatus zu verleihen, läuft zur Zeit.
Voraussichtlich in der August-Sitzung wird dann der Hauptausschuss in nicht öffentlicher Sitzung der Verwaltungsspitze ein Mandat geben, konkrete Verkaufsverhandlungen mit einem der drei Bieter aufzunehmen.