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Firmen-Exodus in Pinneberg, kein Platz für neue Unternehmen - jetzt reagiert die Stadt. Wirtschaftsförderer Stefan Krappa plant eine groß angelegte Offensive. Die Stadt soll potenzielle Gewerbeflächen kaufen, auf eigene Kosten erschließen - und so Platz für Neuansiedlungen schaffen.
Derzeit ist Pinneberg arg gebeutelt. Das umsatzstarke Unternehmen Bergquist hat angekündigt, die Stadt zu verlassen. Die Traditionsfirma FahnenFleck ebenso. Nach Informationen unserer Zeitung ist ein weiterer großer Gewerbesteuerzahler mit rund 30 Arbeitsplätzen auf dem Absprung.
"Wir können nicht länger warten", so Krappa, der zuletzt vermehrt ins Fadenkreuz der Politik geraten war. Die CDU hatte dem Wirtschaftsförderer einen ausführlichen Tätigkeitsbericht abgefordert. Auch Bürgermeisterin Kristin Alheit (SPD) war vorgeworfen worden, zu wenig für den Standort Pinneberg zu tun. Sie dreht den Spieß jetzt um, schlägt vor, das seit Jahren brach liegende Areal an der Müssentwiete auf eigene Kosten fit zu machen. "Einen Ladenhüter" nennt Krappa das Gelände, das eine Gesamtgröße von 11,8 Hektar hat. 2,21 Millionen Euro würde es kosten, die benötigten Straßen zu bauen.
Ebenfalls wieder im Fokus: das Rehmenfeld. Für das zwischen Fahlt und Thesdorf gelegene Areal hatte es im vergangenen Jahr Investoren-Anfragen gegeben. Projektentwickler waren zunächst abgeblitzt. "Wir werden das Thema wieder aufrollen", so Krappa. "Pinneberg braucht Platz für Firmen, Gewerbesteuer sichert das Überleben unserer Stadt."
Geht’s nach dem Wirtschaftsförderer, fängt Pinneberg an, strategisch zu handeln. Geld in die Hand nehmen, Privatflächen erwerben - und selbst am Markt anbieten. Dabei müsse auch mal in Kauf genommen werden, dass der gezahlte Kaufpreis zunächst nicht wieder reinkomme. "Langfristig rechnet sich das, wenn man das am Standort gebundene Steueraufkommen mit einbezieht", so Krappa.
Gewerbesteuer sichert das Überleben unserer Stadt.
Klar brauchen wir Gewerbegebiete, nur wo?
Bürgerentscheide sind schön und gut, aber meist fehlt ihnen die Beteiligung der Bürger. Wenn von 20.000 Stimmberechtigen gerade mal 2.000 abstimmen - ist das dann ein mehrheits Bügerbescheid? Wie bringen wir die anderen 18.000 dazu sich an solchen Diskussion zu beteiligen?Derartige Entscheidungen könnte man nach Bürgerentscheid treffen. Aber wo gibt's das schon..
Wenn die Kosten für ihn geringer sind wird er z.B. nach Elmshorn gehen.
Ich bin dafür, dass man einmal die Karte des gesamten Stadtgebietes nimmt und erst einmal (und das Schnellstens!) alles zusammenstellt, analysiert und dann einen Oberplan erstellt.
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PINNEBERG. Firmen wandern ab. Pinneberg mangelt es an attraktiven Gewerbeflächen. Jetzt geht die Stadtverwaltung in die Offensive. Anfang November könnte der Ausschuss für Stadtentwicklung die Weichen für eine aggressivere Wirtschaftspolitik stellen. Dafür müsste zunächst tief in die - eigentlich leere - Tasche gegriffen werden. Stimmen die Volksvertreter zu, erschließt die Stadt das seit Jahren brach liegende Gewerbeareal an der Müssentwiete. Kostenpunkt: 2,2 Millionen Euro. Zudem ist die Bebauung des zwischen Thesdorf und Fahlt gelegenen Rehmenfelds wieder auf der Agenda.
(Aus dem Pinneberger Tageblatt)
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Rehmenfeld-Retter machen mobil
Im April hatten Projektentwickler ihre Konzepte für das unbebaute Gelände präsentiert. Sie waren bei der Politik abgeblitzt. Im Zuge der aktuellen Diskussion um einen Mangel an Gewerbeflächen, rücken die Flächen am Fahlt jetzt wieder in den Fokus. Für Anke Petersen, Sprecherin der Rehmenfeld-Retter, unverständlich: "Es würde ein Stück Natur und Naherholung zerstört", sagt sie.
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Rehmenfeld-Retter machen mobil
Im April hatten Projektentwickler ihre Konzepte für das unbebaute Gelände präsentiert. Sie waren bei der Politik abgeblitzt. Im Zuge der aktuellen Diskussion um einen Mangel an Gewerbeflächen, rücken die Flächen am Fahlt jetzt wieder in den Fokus. Für Anke Petersen, Sprecherin der Rehmenfeld-Retter, unverständlich: "Es würde ein Stück Natur und Naherholung zerstört", sagt sie.
Hier der vollständige Bericht aus dem Pinneberger Tageblatt:
http://www.pinneberger-tageblatt.de/nach…Hash=f62ec94bfb
So langsam muss man sich wirklich fragen, ob die Pinneberg Bürger (zumindest einige) nicht selbst schuld sind, das es hier nicht vorwärts geht.
Ständig werden Proteste eingelegt und immer für die Natur. Wir haben hier in Pinneberg so viel Natur ringsherum, dass ich langsam aber sicher dieses nicht mehr nachvollziehen kann. Naherholung hin oder her. Pinneberg muss von seinen Schulden runterkommen.
Vielleicht können die Protestler ja einmal Alternativen vorschlagen!
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PINNEBERG. Dicke Luft im Rathaus: Am Dienstagabend sorgten etwa 50 Gegner einer Bebauung des Rehmenfelds dafür, dass kein Platz leer blieb. Kaum Sauerstoff im völlig überfüllten Sitzungsraum B. Dafür jede Menge leidenschaftlich vorgetragene Argumente. Am Ende der Diskussion des Ausschusses für Stadtentwicklung durften die Rehmenfeld-Retter dann kräftig durchatmen: Die Politik will das Areal zwischen Fahlt und Thesdorf nicht antasten. Vorerst nicht.
Ja, war in der Printausgabe nicht zu übesehen:
Zitat von »"Rita"«
Vielleicht hast Du ja selbst schon den Bericht im Tageblatt gelesen
