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Sonntag, 16. Oktober 2011, 16:23

Umfrage zur Nachhaltigkeit der Pinneberger Finanz-, Haushalts- und Investitionspolitik

90%

Ja, das wünsche ich mir. (26)

10%

Es ist mir egal, wie viele Schulden heute zu Lasten der nachfolgenden jungen Generation gemacht werden. (3)

Im Haushalt der Stadt Pinneberg werden immer größere Schuldenberge zu Lasten der jungen heranwachsenden Generation angehäuft.

Weder die verantwortlichen politischen Parteien noch die Verwaltung beantworten die Frage, wie und wann die Nachfolgegenerationen die Schulden zurückzahlen können und welche Auswirkungen und Wechselwirkungen sich aus den Schulden für die zukünftigen Steuerlasten, Abgaben und Gebühren und auf die allgemeine Lebensqualität ergeben.

Deswegen spielt die Frage nach der Nachhaltigkeit der heutigen finanzpolitischen Entscheidungen im Sinne von "gerechten Entscheidungen" gegenüber der nachfolgenden jungen Generation eine immer bedeutendere Rolle. Die Entscheidungen sollen jedoch nicht nur "gerecht" sondern auch "wirtschaftlich" sein.

Das bedeutet, die investierten Finanzmittel* sollen sich in absehbarer Zeit gewinnbringend für die Stadt wie auch für die Bürger bemerkbar machen.

Wenn das nicht gewährleistet ist, machen Investitionen keinen Sinn.

In der Energie-, Umwelt- und Klimapolitik sind Fragen der Nachhaltigkeit bei zu treffenden Entscheidungen schon ganz selbstverständlich geworden. Warum nicht auch in der Finanzpolitik?

* Bei den „investierten Finanzmitteln“ handelt es sich um bei den Banken frisch aufgenommene Kredite (Finanzierung ohne Eigengeld), für die ab dem ersten Euro und ab sofort Zinsen von der Stadt Pinneberg (und damit natürlich von den Steuerzahlern) zu zahlen sind.


Gruß
Detlev

Dieser Beitrag wurde bereits 2 mal editiert, zuletzt von »Detlev« (16. Oktober 2011, 16:23) aus folgendem Grund: Texterweiterung


pkasch

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2

Dienstag, 18. Oktober 2011, 01:11

Wenn man ein eindeutiges Ergebnis haben will, dann muss man die Frage nur richtig formulieren :(

Wo bitte sind die möglichen Zwischenalternativen :?:

3

Dienstag, 18. Oktober 2011, 15:14

"Oberschlaumeier pkasch" hat wieder einmal zugeschlagen

Zitat

Wenn man ein eindeutiges Ergebnis haben will, dann muss man die Frage nur richtig formulieren :(

Wo bitte sind die möglichen Zwischenalternativen :?:


Woher bitte nimmst Du die Erkenntnis, ich wollte ein anderes eindeutigeres Ergebnis haben, als das, was ich jetzt über die von mir formulierten beiden Fragen erhalten werde?

Wahrscheinlich ist es Deiner Aufmerksamkeit entgangen, dass es in der Marktforscnung durchaus an der Tagesordnung ist, in Umfragen auch ausschließlich mit "Ja-Nein"- oder "Pro und Kontra"-Fragen zu arbeiten. Über die Befragungsart und den Umfang einer Befragung entscheiden allein die Entwickler einer Umfrage - nicht die Befragten. Demgegenüber wird aber auch und ebenso gern mit "Ja-Nein-Fragen" einschließlich anderer abgestufter Antwortalternativen gearbeitet.

Es ist nicht anders als "oberlehrerhaft" zu bezeichnen, wenn Du dem Verfasser einer Umfrage vorwirfst, er würde kein eindeutiges Ergebnis bekommen, nur weil er die Fragen nach Deiner Meinung falsch formuliert hat und Zwischenalternativen vergessen hat. Ein "mehr" an Toleranz könnte an dieser Stelle wirklich nicht schaden.

Da ich Dich zu keiner Zeit über das von mir angestrebte eindeutige Ergebnis meiner Umfrage informiert habe, irritiert mich Dein Hinweis "ich müsste meine Fragen nur richtig formulieren dann würde ich schon ein eindeutiges Ergebnis erhalten" schon einigermaßen.

Mein Vorschlag: Du erarbeitest selbst einmal eine Umfrage und veröffentlichst sie hier im Forum. In diese Umfrage kannst Du dann so viele Zwischenalternativen einbauen, wie Du persönlich für richtig hältst.

Mein Gesamtkommentar: :( :?: :thumbdown:

Eine abschließende Ergänzung: Mit konstruktiver Kritik setze ich mich gern auseinander. Ich räume jedem Mitglied im Forum das Recht ein, meine Umfrage nicht zu mögen und gut begründete Verbesserungsvorschläge zu unterbreiten.

Die Aussagen von pkasch:

Zitat

Wenn man ein eindeutiges Ergebnis haben will, dann muss man die Frage nur richtig formulieren :(

Wo bitte sind die möglichen Zwischenalternativen :?:


kann ich nur als absolut unqualifiziert bezeichnen.

Gruß
Detlev

4

Dienstag, 18. Oktober 2011, 15:15

Hallo,

Wo bitte sind die möglichen Zwischenalternativen

@pkasch: und die sind?

Ich denke mal es geht hier erst mal um das Grundsätzliche "Ja" oder "Nein".

Wenn eine Tendenz klar ist kann man das "Wie" angehen - was aber um einiges Schwierig sein wird :|

Schade das man demografisches Bild der Stimmen abbilden kann, also zum Beispiel das Stimmverhalten nach Altersgruppen.

pkasch

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5

Dienstag, 18. Oktober 2011, 15:41

Hallo Detlev,

die von dir vorgegebenen Antworten sind nicht einfach nur ja oder Nein :( .

Ja - mit dem kleinen Zusatz "das wünsche ich mir" finde ich noch akzeptabel.
Statt dem "Nein" gibst du aber nur "Es ist mir egal, wie viele Schulden heute zu Lasten der nachfolgenden jungen Generation gemacht werden." vor :thumbdown:

Wer also z.B. "Nein, es muss auch ... berücksichtigt werden" antworten will, kann an deiner Umfrage nicht teilnehmen.

Für eine Frage wie "Sollen bei der Pinneberger Finanz-, Haushalts- und Investitionspolitik zukünftig Gesichtspunkte der Nachhaltigkeit Berücksichtigung finden?" könnte ich mir eher eine Abfrage der Priorität vorstellen:

Wie wichtig ist Ihnen/Dir die Berücksichtigung der Nachhaltigkeit in der Pinneberger Finanz-, Haushalts- und Investitionspolitik?

1 Hat absoluten Vorrang
2 Muss immer berücksichtigt werden
3
...
10 Ist völlig zu vernachlässigen

Daraus ließe sich bestimmt eine schöne Meinungskurve erstellen.

Gruß
Peter

6

Donnerstag, 20. Oktober 2011, 09:05

Liebe Umfrageteilnehmer,

es ist mittlerweile wohl bekannt, dass ich mich vehement dafür einsetze, das "hemmungslose Schuldenmachen" der Stadt Pinneberg zu Lasten und auf Kosten der jungen nachfolgenden Generationen zu stoppen. Siehe auch meine Intenetseite: www.pinnebergsfinanzen.de

Deswegen bin ich auch besonders an den Begründungen derjenigen Umfrageteilnehmer interressiert, die sich bislang für die Antwortmöglichkeit:

"Es ist mir egal, wie viele Schulden heute zu Lasten
der nachfolgenden jungen Generation gemacht werden"


ausgesprochen haben.

Ich denke, ich kann diese Stimmabgaben nur verstehen und daraus lernen, wenn ich mich mit den Begründungen der einzelnen Teilnehmer für mich persönlich auseinandersetze.

Vor diesem Hintergrund bitte ich all diejenigen, die wie oben beschrieben abgestimmt haben, mir freundlicherweise ihre Begründungen mitzuteilen. Dafür danke ich Euch sehr herzlich im Voraus.

Solltet Ihr Wert auf eine vertrauliche Antwort legen, schickt mir doch bitte eine "PN".

Gruß
Detlev


7

Sonntag, 23. Oktober 2011, 10:25

Liebe Umfrageteilnehmer,

da ich auf meine Bitte vom 20.10.11 noch keine Antwort von denjenigen erhalten habe, die sich für die Antwortmöglichkeit:

"Es ist mir egal, wie viele Schulden heute zu Lasten
der nachfolgenden jungen Generation gemacht werden"



ausgesprochen haben, möchte ich meine Bitte heute nochmals wiederholen, da mir Eure Begründungen sehr wichtig sind.

Der Einfachheit halber, wiederhole ich hier nochmals den Text:

"Liebe Umfrageteilnehmer,

es ist mittlerweile wohl bekannt, dass ich mich vehement dafür einsetze, das "hemmungslose Schuldenmachen" der Stadt Pinneberg zu Lasten und auf Kosten der jungen nachfolgenden Generationen zu stoppen. Siehe auch meine Intenetseite: www.pinnebergsfinanzen.de

Deswegen bin ich auch besonders an den Begründungen derjenigen Umfrageteilnehmer interressiert, die sich bislang für die Antwortmöglichkeit:

"Es ist mir egal, wie viele Schulden heute zu Lasten
der nachfolgenden jungen Generation gemacht werden"

ausgesprochen haben.

Ich denke, ich kann diese Stimmabgaben nur verstehen und daraus lernen, wenn ich mich mit den Begründungen der einzelnen Teilnehmer für mich persönlich auseinandersetze.

Vor diesem Hintergrund bitte ich all diejenigen, die wie oben beschrieben abgestimmt haben, mir freundlicherweise ihre Begründungen mitzuteilen. Dafür danke ich Euch sehr herzlich im Voraus.

Solltet Ihr Wert auf eine vertrauliche Antwort legen, schickt mir doch bitte eine "PN"."


Gruß
Detlev

Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von »Detlev« (23. Oktober 2011, 10:25)


8

Donnerstag, 27. Oktober 2011, 17:50

Liebe Umfrageteilnehmer,

zunächst möchte ich allen Mitgliedern des Forums herzlich danken, die sich bis jetzt an der Umfrage beteiligt haben.

Bedauerlicherweise habe ich bis heute von denjenigen, die sich bisher für die Antwortalternative

"Es ist mir egal, wie viele Schulden heute zu Lasten
der nachfolgenden jungen Generation gemacht werden"


entschieden haben, noch keine Antwort erhalten.

Es ist sehr bedauerlich, dass die Wähler dieser Antwortmöglichkeit so wenig Kooperationsbereitschaft zeigen und nachdem sie ihre Wahl getroffen haben, auf "Tauchstation" gegangen sind.

Oder ist es denkbar, dass es sich bei diesen Teilnehmern an der Umfrage um reine Protestwähler handelt, die keine tatsächlichen Begründungen für ihr Abstimmungsverhalten nennen können?

Das wäre wirklich bitter.

Gruß
Detlev

pkasch

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9

Samstag, 29. Oktober 2011, 02:38

Hallo Detlev,

ich habe an der Umfrage bisher nicht teilgenommen, da ich, wie oben bereits ausgeführt, weder für JA noch für NEIN stimmen kann!

Ich möchte dir aber einige Beweggründe, nach denen du ja suchst, nennen:

1. Pinneberg hat erhebliche Sozialausgaben, diese sind leider nicht zu beeinflussen. Deshalb kann es aber nicht sein, dass alles andere gestrichen wird.
2. Pinneberg hat über Jahrzehnte Geld unnütz ausgegeben, nützliche Ausgaben müssen auch weiterhin möglich sein.
3. Pinneberg braucht eine nachhaltige Entwicklungspolitik, sonst würde sich die Schraube immer weiter nach Unten drehen.

Deshalb sehe ich es so, dass auch Neuausgaben, die in die Zukunft weisen wichtig sind, jedoch die Belastung für zukünftige Generationen immer zu berücksichtigen sein muss!

Übrgens: Wer sagt uns eigentlich, dass es nicht seitens des Bundes plötzlich einmal einen kommunalen Schuldenschnitt, wie bei den Griechen geben sollte? Die derzeit falsche Politik auf Landes- und Bundesebene würde dafpür sprechen.

Gruß
Peter

P.S.: Wenn ich den Ergebnissen deiner Glauben schenken soll, dann sind doch 80 % der Tilnehmer der Meinung, dass Pinneberg nichts mehr machen und in Unvermögen untergehen soll!

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10

Samstag, 29. Oktober 2011, 06:07

Wenn ich den Ergebnissen deiner Glauben schenken soll, dann sind doch 80 % der Teilnehmer der Meinung, dass Pinneberg nichts mehr machen und in Unvermögen untergehen soll!

Wie du das daraus erkennen kannst ist mir ein Rätsel.



Es bleibt natürlich nicht aus, dass noch mehr Schulden gemacht werden müssen, um unterm Strich auch wieder Gewinne eingefahren werden können.
Aber genau das sollte gut überlegt sein, um nicht der nachfolgenden Generation einen großen Schuldenberg (Schulden die wir gemacht haben) zu „vererben“ an denen sie Jahrzehnte mit dem Abbau beschäftigt sind und sich dadurch nichts Neues aufbauen können.
Genau das ist doch der Punkt.
Liebe Grüße
-Rita-

Alles wird gut………. :)

pkasch

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Samstag, 29. Oktober 2011, 10:58

Zitat von »"Rita"«

... Aber genau das sollte gut überlegt sein, ...
Genau diese Antwortmöglichkeit ist nicht vorgegeben.

Antwort "Ja" heißt: "Nur mit Netz, doppeltem Boden und mindestens 3 Garantie-Versicherungen"

Eine solche Investitionsmöglichkeit wird es im städtischen Bereich wohl eher nicht geben!

Rita

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Samstag, 29. Oktober 2011, 20:14

Genau diese Antwortmöglichkeit ist nicht vorgegeben.

Wäre in meinen Augen auch doppelt gemoppelt.

Denn der Satz:
Aber genau das sollte gut überlegt sein, um nicht der nachfolgenden Generation einen großen Schuldenberg ……….

beinhaltet doch auch irgendwo das:
Sollen bei der Pinneberger Finanz-, Haushalts- und Investitionspolitik zukünftig Gesichtspunkte der Nachhaltigkeit Berücksichtigung finden?
Liebe Grüße
-Rita-

Alles wird gut………. :)