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1

Sonntag, 28. Februar 2010, 14:47

Es kommt ans Tageslicht...

Etliche Monate verschlummerten Pinnebergs Straßen unter der Eis- und Schneedecke. Mit dem Frühlingseinbruch kommt jetzt gleichzeitig das chaotische Resultat ans Tageslicht: Schlaglöcher und Fahrbahnenrisse!
Auch mein Fahrrad hat an der Salz, Eis, Split-Mischung keine Freude gehabt: Sechs Reifenwechsel, zwei neue Lampen, unzählige Kabel und Schrauben, so die Reparaturbilanz des diesjährigen Winters. Ein Grund zur Freude also, dass sich die Straßen, Rad- und Fußwege langsam freitauen. Doch was zurück bleibt, sind Sand, Kieselsteine und jede Menge Müll. Jaja, was zu meckern gibt es immer! Vor einigen Wochen stand groß in der Zeitung die Bürger hätten gefälligst ihren Streupflichten nachzukommen. Jetzt werden die Stimmen lauter, die Bürger müssen gefälligst ihren selbst “gesähten” Sand auch eigenständig wegräumen. Die Betroffenen hingegen sagen verärgert, solle doch die Stadtreinigung dafür aufkommen! Nach dem Motto: Die reinigen die Straßen nicht mehr, weil sie kein Personal haben und ich zahle meine Steuern nicht mehr, weil ich kein Geld habe! Wobei das bisschen Fegen wohl auch noch niemandem geschadet hat!

Schlagloch-City Pinneberg

Eine viel bedeutendere Folge des harten Winters sind aber eigentlich die Schlaglöcher in unseren Straßen. Rums hier, krach da. Die Stadt Pinneberg ist verpflichtet, kommunale Straßen in einem sicheren Zustand zu halten. Im Zweifel wird gesperrt, was zurzeit allerdings noch nicht der Fall gewesen ist.















Streit in der Politik

Der Ärger über den Eiswinter 2010 dürfte wohl noch lange bis in die nächsten Jahre übergehen. Über die Kosten für die Reparatur kann momentan erst spekuliert werden, sie wird aber voraussichtlich in die Hundertausende übergehen. Übrigens: Richtig Streit gibt es um den Einsatz einer Asphalt-Fräse, welche dazu benutzt wurde, einige Hauptstraßen vom Eis zu befreien. Bei den Nachbarn aus Quickborn soll dieses Vehikel-Monster gleich die halbe Straße mitgenommen haben ;) . Natürlich eine neue, gerade frisch asphaltierte Straße!
entnommen von der Online-Schülerzeitung der THS Pinneberg

Ute

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2

Sonntag, 28. Februar 2010, 21:49

Hallo,

schöner Bericht und tolle Bilder, leider :( kann ich das nur bestätigen...
Die Straßen sind in einer sehr schlechten Zustand!!!
Mit freundlichen Gruß

Ute

Rita

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3

Montag, 1. März 2010, 05:18

Hallo,



sehr schlechter Zustand ist noch harmlos ausgedrückt. Ich würde mittlerweile katastrophal

dazu sagen. Zurzeit kannst Du nur noch Slalom auf den Straßen fahren. Egal auf welchen,

ob Haupt- oder Nebenstraßen. Man kann sich während der Fahrt nur noch darauf konzentrieren.

Es ist mittlerweile für Mensch und Auto reichlich gefährlich geworden.

Ich hoffe, dass die Stadt nun recht zügig die Löcher „stopft“. :cursing:
Gruß
-Rita-

Alles wird gut………. ;)

4

Dienstag, 9. März 2010, 16:12

Danke für die Bilder und den tollen Bericht. Schlagloch City das kann ich nur bestätigen. Wenn ich da gerade im Bus sitze werde ich ordentlich durchgeschüttelt da bekommt man fast Angst und meint der Bus fällt gleich um!!

5

Dienstag, 9. März 2010, 16:43

Was auch schlimm ist wenn diese Schlaglöcher voll Wasser
sind und man als Fußgänger keine Möglichkeit
hat auszuweichen um nicht wie ein
begossener Pudel auszusehen. Da kann man
nur hoffen dass die Löcher bald gestopft werden. :thumbup:
tschüss
Inge
;)

Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von »Inge« (9. März 2010, 18:53)


6

Mittwoch, 10. März 2010, 17:40

dass die Löcher bald gestopft werden


Hi,

ja und eben das wird passieren - die Löcher werden "gestopft", und das hält dann maximal bis zum nächsten Winter - meist aber nicht mal so lange :thumbdown:
Nein ich bin nicht die Signatur, ich putz hier nur ;)

Rita

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7

Mittwoch, 10. März 2010, 18:48

Hallo Kai,

nur wenn zurzeit keine ausreichenden Steuergelder für eine komplette Asphaltierung
vorhanden sind, bin ich persönlich mit dieser Lösung erst einmal zufrieden.
Es kann natürlich keine Dauerlösung sein. Aber fürs erste OK. Finde ich. Hauptsache
die Schlaglöcher werden jetzt endlich einmal ALLE ausgebessert. :evil:
Gruß
-Rita-

Alles wird gut………. ;)

Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von »Rita« (10. März 2010, 18:53)


Rita

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8

Donnerstag, 11. März 2010, 06:17

Diesen interessanten Bericht habe ich gerade im heutigen Pinneberger Tageblatt entdeckt.

Böses Erwachen: Pinneberg fräst sich Straßen kaputt
PINNEBERG. Freitag, 12. Februar: 40 Tonnen Stahl quälen sich durch das Quellental. Auf dem Führerstand der Asphalt-Fräse: Bürgermeisterin Kristin Alheit (SPD). Sie hat dafür gesorgt, dass Pinnebergs Straßen vom Eis-Panzer befreit werden. Jetzt, vier Wochen später, wird klar: Die in der Stadt Norderstedt abgeschaute Aktion hat ein kostspieliges Nachspiel: Pinneberg hat sich die Straßen kaputt gefräst.Roland Schultz, im Rathaus für Straßenbau zuständig, bestätigt: "Ja, es gibt Schäden, die auf jeden Fall repariert werden müssen." Derzeit seien Mitarbeiter der Stadt unterwegs, um den Umfang zu ermitteln. Insgesamt sei die Fräse in 16 Straßen zum Einsatz gekommen. Brahmsallee, Hirtenweg, Im Bans - überall sind die bis zu drei Zentimeter tiefen Rillen zu erkennen. Was das böse Erwachen die Stadt kosten wird, ist noch nicht klar. Laut Schultz wurde eine Gesamtfläche von unter 100 Quadratmetern beschädigt. Er geht davon aus, dass sich die Kosten in Grenzen halten werden: "Es wird nirgendwo der Verkehr gefährdet."

Vor allem in gerade erst asphaltierten Straßen sei das Winterdienst-Nachspiel dennoch sehr schmerzhaft: "Das tut in der Seele weh", so Schultz. Ob die ausführende Firma für den Fauxpas verantwortlich gemacht und somit zur Kasse gebeten werden kann, sei noch nicht abschließend geklärt.

Pinneberg hatte die Fräse für drei Tage angemietet - für insgesamt 15 000 Euro. Die Aktion hatte Bürgermeisterin Alheit bereits Kritik eingebracht, war von Anliegern der geräumten Straßen jedoch begrüßt worden. Jetzt gibt’s aller Voraussicht nach ein politisches Nachspiel.
Gruß
-Rita-

Alles wird gut………. ;)

9

Freitag, 12. März 2010, 12:25

Hallo,

also die Entscheidung unserer Bürgermeisterin war in Ordnung und auch angebracht. Ich habe mehr wie ein Auto gesehen welches sich den vorderen Spoiler, den Auspuff oder sonst was am Auto auf den hubbeligen "Eispisten" kaputt gefahren hat.

Zu geräumten Fläche wurde ja nur ein kleiner Teil beschädigt - meiner Meinung eindeutig ein Fehler der ausführenden Firma.
Sollten gegen so etwas aber eigentlich versichert sein.


Liebe Mitglieder ich schlage vor das wir der Stadtverwaltung etwas helfen und das wir Bürger mal eine Aufnahme der Schlaglöcher machen... Boofle hat ja schon schöne Bilder gemacht, aber wir brauchen dazu natürlich etwas mehr Daten.
So schlage ich vor das mir eine Auflistung der Straßenbeschädigungen machen mit Bildern und natürlich exakter Positionsbeschreibung. Wer ein Handy mit GPS oder ansonsten einen GPS Empfänger hat kann z.B. die GPS Koordinaten mit angeben.
Tschüss
Karsten

B0017PHGNQ

10

Freitag, 12. März 2010, 16:12

Wozu denn die GPS Daten, reicht doch Straße und Ort oder nicht??? Meinst du Frau Alheit kann mit den GPS Daten was anfangen?

Sind hier denn nur die Straßenschäden durch den Winter gemeint oder die Schäden, die die Fräse verursacht hat?

Rita

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11

Samstag, 13. März 2010, 11:03

Hier eine Schlagzeile aus dem heuten Pinneberger Tageblatt:

Schlaglöcher erzwingen Tempolimit PINNEBERG/WEDEL. Schon seit Jahren ist die Pinneberger Straße (L 105) zwischen Wedel und dem Holmer Kreisel in einem bemitleidenswerten Zustand. Löcher im Asphalt, Risse, Absenkungen - das verlangt auf den schmalen Fahrstreifen Manövrierfähigkeit am Lenkrad. Seit dieser Woche ist von den Autofahrern auf der 4,5 Kilometer langen Strecke zudem Geduld gefordert: Die Geschwindigkeitsbegrenzung wurde durchgängig von 80 auf 60 Stundenkilometer gesenkt.

"Der Zustand der Straße ist durch den Winter noch schlimmer geworden", begründet Wiebke Tönsing, Leiterin der zuständigen Straßenmeisterei in Elmshorn, die Maßnahme. Die Schlaglöcher stellten eine Gefährdung für den Verkehr dar. Und: "Je schneller die Autos fahren, desto schneller löst sich der Asphalt."

Auffällig: Die Hinweisschilder haben keinen provisorischen Charakter, sie wurden fest am Straßenrand verankert. Ein dauerhafter Zustand? Der schon vor Jahren geplante Ausbau der L 105 lässt weiter auf sich warten. "Wir sind noch in der Entwurfsbearbeitung", sagt Kai-Uwe Schacht, Leiter der Itzehoer Niederlassung des Landesbetriebs Straßenbau und Verkehr. Nächster Schritt sei die Aufnahme der L 105 in die Programmplanung des Landes. "Für dieses Jahr ist der Ausbau nicht mehr vorgesehen", so Schacht. Das herabgesetzte Tempolimit gelte aber möglicherweise nur vorübergehend.

Die endgültige Entscheidung darüber will Tönsing fällen, sobald die Winterschäden behoben sind. "Wir machen im Moment nichts anderes als Schlaglöcher beseitigen", so die Leiterin der Straßenmeisterei. Allein auf der L 105 seien ihre Mitarbeiter täglich mehrfach unterwegs.
Gruß
-Rita-

Alles wird gut………. ;)

12

Samstag, 13. März 2010, 22:11

@Susi: für die Leute vom Straßenbauamt sind die Koordinaten hilfreich, aber wenn du keine hast reicht natürlich auch Ort, Straße und Hausnummer...


Hmm, Löcher anstatt Bodenwellen?!
Das ist natürlich auch eine kostengünstige Art 30km Zonen einzuführen ;)
Tschüss
Karsten

B0017PHGNQ